Der Entwurf leitet seine räumliche und gestalterische Haltung aus der historischen Identität des Ortes ab. Das 1751 errichtete Salzamt bildet dabei den zentralen Bezugspunkt und wird über alchemistische Kompositionsprinzipien in eine neue architektonische Gesamtfigur eingebunden.
Die drei alchemistischen Substanzen – Salz, Schwefel und Quecksilber – dienen als konzeptionelle Leitmotive und formulieren ein Gleichgewicht zwischen Bestand, Neubau und Umgebung. In dieser Trias wird das Salzamt als Seele, der Baugrund als Körper und der Neubau als Geist des Ensembles verstanden.
Das Fünf-Sterne-Hotel umfasst 82 Zimmer und 20 Suiten. Die primäre Tragstruktur des vierseitigen Zimmertrakts bilden dreigeschossige Stahlfachwerke, die entlang der Fassaden- und Gangzonen geführt und zwischen zwei vertikalen Erschließungskernen gespannt sind. Dadurch entstehen eine klar lesbare, tragwerkslogische Ordnung und eine präzise räumliche Struktur.
Wir nutzen Cookies für Funktionalität und Statistik. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit anpassen oder widerrufen.