Natur, Sanftheit, Ruhe und Geborgenheit bilden die Grundbausteine des Masterplans für das Strandbad Podersdorf. Die zentrale Frage des Entwurfs lautete: Wie schafft man Identität, Ausgewogenheit und einen Ort zum Verweilen, der zugleich als prägnantes Wiedererkennungsmerkmal wirkt?
Im Zentrum des neuen Hafenviertels steht der Neusiedler See, um den eine neue Infrastruktur das Rückgrat des Marktplatzes bildet.
Das Hafenviertel entwickelt sich als markantes Landmark zwischen Land und See. Hafen und Mole symbolisieren die Verbindung dieser beiden Welten. Die mäandrierende, höhenversetzte Wegeführung der Mole entflechtet Besucher- und Nutzerströme und verlängert die Wege am Wasser. Der Rundweg der Promenade verbindet alle Elemente des Hafenviertels, vom Marktplatz mit sonnen- und windgeschützten Ruhezonen über Foodtrucks, Spiel- und Wasserspielflächen, Radabstellplätze und Strandbadzugang bis hin zu Bootsverleih, Bühne, Restaurant, Marina, Brücke, Mole, Radfähre und Leuchtturm.
Neue Gebäude gehen eine enge Beziehung zur Landschaft ein und bilden diese mit. Als Vorbild dient die Region des Seewinkels, von der Parndorfer Platte bis Pamhagen, mit sanften Hügeln, Heiden und schützenden Baumgruppen. Die Architektur integriert sich wie der burgenländische Weinkeller in die Natur: Dächer und Freiflächen werden begrünt und mit hydroaktiven Belägen versehen. Sie speichern Regenwasser, geben es zeitversetzt ab und wirken als natürliche Klimaanlage für die darunterliegenden Räume. Gleichzeitig reduziert die Begrünung Versiegelungsflächen auf ein Minimum und verstärkt die Sanftheit der Landschaft.
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